Cowboy Action Shooting, auch Westernschießen genannt, ist ein dynamischer Schießsport, bei dem es nicht nur um präzises schießen, sondern auch um einen schnellen und geübten Umgang mit den Waffen geht, denn die benötigte Zeit des Schützen ist ausschlaggebend für die Platzierung. Jeder Teilnehmer ist ausgestattet mit zwei Revolvern, einem Unterhebelrepetierer und einer Schrotflinte, so wie es damals im Wilden Westen üblich war oder es auch in vielen Western Filmen gesehen wird. Bei den verwendeten Waffen handelt es sich um originalgetreue Nachbauten, wie z.B. des sagenumwobenen Colt Revolvers oder des legendären Winchester Gewehrs, die fast genauso funktionieren, wie die Originale, mit dem Unterschied, dass die Geschosse aus 4,5mm Diabolos bestehen und der Geschossantrieb mittels CO2 Gas oder Druckluft erfolgt – so wie man es von den klassischen Druckluftwaffen auch kennt.
Geschossen wird beim Cowboy Action Shooting jedoch nicht auf eine Zielscheibe aus Pappe, sondern auf mehrere Metallscheiben in der Größe von ca. 30 – 40cm Durchmesser. Die Ziele stehen +/- 10 Meter vom Schützen entfernt. Es geht nicht darum, dass Ziel möglichst mittig zu treffen, sondern darum, dass Ziel überhaupt zu treffen. Hat der Schütze das Ziel getroffen, ertönt ein hörbares „Pling“. Ein wichtiges Signal, wie wir noch im weiteren Verlauf erfahren werden. Jeder Schütze durchläuft mit all seinen Waffen eine sogenannte Stage, also ein Parcours aus vielen Metallscheiben, die in einer bestimmten Reihenfolge getroffen werden müssen.

